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Sebastian Hempel

Software Craftsman, Clean-Code-Developer, JEE Professional, Puppet-Master, OpenSource Fanboy, Alfisti

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Die letzte link:{% post_url 2010-01-18-it-hempel.de-2.0 %}[grundlegende Überarbeitung] der Internet-Seiten von IT-Consulting Hempel fand vor mehr als 6 Jahren statt. Damals wurden die bisherigen statischen Seiten (Version 1.0) gegen eine Umsetzung mit dem Content Management System (CMS) Drupal ersetzt (Version 2.0). Mit der Version 3.0 verabschiede ich mich von Drupal und wechsle auf das System jekyll, mit dem aus “Code” statische Seiten generiert werden.

jekyll logo

Letzter Anstoß für eine Überarbeitung der Homepage ist das Ende des Supports für die bisher von mir eingesetzte Version 6.0 von Drupal. Es gab schon davor Überlegungen die Internet-Seite zu überarbeiten. Das alte Design passte sich nicht an die kleineren Bildschirme von mobilen Geräten an. Die Nutzung eines CMS ist seit der Abschaltung der Kommentar-Funktion nicht mehr notwendig. Nicht zuletzt hatte ich mich nach 6 Jahren auch an dem Design etwas “statt gesehen”.

Ein Update auf die aktuelle Version 8.0 wäre Drupal ist sicherlich möglich. Allerdings ist das von mir verwendete Layout für diese Version nicht verfügbar. So ist der Aufwand für das Update von Drupal 6 über Drupal 7 zu Drupal 8 fast gleich zu einem kompletten Umbau der Seite.

Jekyll

Ich habe mich daher für eine Realisierung der Homepage mit dem System Jekyll entschieden. Jekyll ist ein auf Ruby basierendes Programm zur Generierung von statischen Webseiten. Die Texte der Homepage können dabei in einem leichtgewichtigem Markup wie z.B. Markdown oder dem von mir bevorzugten AsciiDoc erstellt werden. Jekyll erzeugt aus diesen Texten statische HTML-Seiten. Die Texte werden hierzu über die Template-Enginge Liquid in das Layout eingepasst. Über zahlreiche Plugins können Funktionen wie z.B. die Einbettung von Tweets realisiert werden. Das Ergebnis eines Jekyll Builds ist immer eine Verzeichnisstruktur mit statischen Seiten. Diese Verzeichnisse werden auf einem Server hochgeladen und können dort von jedem Web-Server ausgeliefert werden.

Die Vorteile dieses Konzepts haben mich überzeugt:

keine Updates

Da es sich um statische Seiten handelt, muss ich kein Update eines CMS durchführen. Durch das Fehlen von dynamischen Techniken (z.B. PHP) bestehen keine Angriffspunkte.

schnelle Auslieferung

Der Web-Server muss keine Seiten “on demand” erzeugen. Die Seiten liegen bereits fertig vor. Derartige Seiten können direkt aus dem Cache des Web-Servers ausgeliefert werden. Das bedeutet geringe Systembelastung und eine Unschlagbare Antwortzeit.

Dynamische Funktionen wie z.B. Kommentare können mit Jekyll nicht umgesetzt werden. Ich wollte auch mit der neuen Version der Internet-Seite keine Kommentare anbieten. Bei dem von mir gewählten Design sind Kommentare durch die Integration von Disqus möglich. Die Kommentare werden dabei durch einen Dienst im Internet zur Verfügung gestellt.

Zusammen mit dem neuen System habe ich mir ein responsives Design ausgesucht. Damit können die Seiten jetzt auf dem Handy oder dem Tablett angenehm gelesen werden. Google honoriert derartige Seiten bei der Suche durch ein besseres Ranking.

Blog, Projekte und Vorträge

Die neue Homepage besteht aus den drei Bereichen Blog, Projekte und Vorträge.

Im Bereich Blog werden wie bisher Artikel von mir veröffentlicht. Alle bisher erschienen Artikel sind in das neue System übernommen worden und stehen unter den alt bekannten URLs zur Verfügung.

Neu ist der Bereich Projekte. In dieser Rubrik habe ich einen Auszug der bisher von mir umgesetzten Projekte online gestellt. Es handelt sich dabei sowohl um Projekte als auch um von mir gehaltene Schulungen. Pro Projekt sind die Tätigkeiten und eingesetzten Technologien aufgelistet.

Alle von mir bisher gehaltenen Vorträge finden sich im gleichnamigen Bereich. Neben dem Titel, dem Datum und dem Ort des Vortrages habe ich einen Link zum Download der Folien hinzugefügt. Die Folien liegen im PDF-Format vor und stehen direkt über meine Homepage zur Verfügung.

Vorsatz - wieder mehr bloggen

Bei der Übernahme der Posts aus den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass die Anzahl der Artikel in den letzten Jahren stark nachgelassen hat. Viele sind aber sicherlich nicht schlecht und auch heute noch nutzbar. Nicht zuletzt sind die Posts auch eine Art “Tagebuch” für meine beruflichen Tätigkeiten.

Daher habe ich den Vorsatz gefasst in diesem Jahr wieder mehr zu bloggen. Ich hoffe, dass dieser Vorsatz lange anhält und auch in die nächsten Jahre “gerettet” werden kann.