Sebastian Hempel bio photo

Sebastian Hempel

Software Crafter, Clean-Code-Developer, JEE Professional, Puppet-Master, OpenSource Fanboy, Alfisti

Email Twitter Google+ XING Instagram Github

Im Auftrag der INAT GmbH aus Nürnberg halte ich seit Juni 2007 den Kurs “OPC Plug 'n' Play in der Automatisierung”. Ziel dieser Schulung ist es Projektierern und Instandhaltern die Grundlagen von OPC (Open Process Control) zu vermitteln und Ihnen einen praktischen Einstieg in diese Kommunikationstechnik zu geben.

opc logo

Was ist OPC?

OPC ist eine standardisierte Schnittstelle zur Kommunikation zwischen PCs und der Automatisierungstechnik - hauptsächlich SPS aber auch anderen Controllern und Meßgeräten.

Ziel dieser Schnittstelle ist es, jeglichen PC Programmen einen standardisierten Zugriff auf alle Arten von Geräten zu geben, aus denen Werte gelesen bzw. in die Werte geschrieben werden können. Die sogenannten OPC Clients benötigen keine weiteren Informationen über die Art und Beschaffenheit der Geräte. Über den OPC Server werden die standardisierten Zugriffsmechanismen (Lesen, Schreiben) auf die gerätespezifischen Kommandos abgebildet.

COM als Grundlage von OPC

OPC ist ein weit verbreiteter Standard. So gut wie jede Visualisierung bietet z.B. inzwischen die Möglichkeit, die darzustellenden Daten aus einem OPC Server zu lesen. Neben den Geräteherstellern selbst gibt es weiterhin sehr viele Drittanbieter, die OPC Server für die unterschiedlichsten Geräte zur Verfügung stellen.

OPC basiert (derzeit) auf der OLE / COM Technologie von Microsoft. Diese Technologie zur Kommunikation zwischen zwei Prozessen bzw. zum Aufbau einer Applikation aus Komponenten ist so gut wie nur auf Microsoft Betriebssystemen verfügbar. Die neue Version des Standards - OPC UA = unified architecture - setzt dagegen auf den offenen Technologien TCP/IP und HTTP auf. Somit kann in Zukunft auch von anderen Plattformen aus direkt auf OPC zugegriffen werden.