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Sebastian Hempel

Software Crafter, Clean-Code-Developer, JEE Professional, Puppet-Master, OpenSource Fanboy, Alfisti

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Auf der am 09.06.2014 begonnenen Dockercon wurde die Version 1.0 von Docker veröffentlicht. Die Software zur leichtgewichtigen Virtualisierung von Applikationen ist somit “production ready”.

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Docker ist derzeit die Technologie, wenn es um die Virtualisierung von Applikationen geht. Statt den gesamten “Rechner” zu virtualisieren, wie das z.B. bei VirtualBox oder VMware erfolgt, virtualisiert Docker nur die Anwendung mit allen Abhängigkeiten selbst. Der Kernel sowie alle weiteren Komponenten werden von allen Docker Containern gemeinsam genutzt. Man kann sich die Virtualisierung wie ein erweitertes chroot vorstellen. Der Vorteil dieser Technologie ist, dass die einzelnen Images klein sind. Das Deployment derartiger Container kann sehr schnell erfolgen.

Die Idee hinter Docker ist, dass schon von den Entwicklern die Anwendungen in passende Docker Images gepackt werden. In den weiteren Stages (Integration, Test, Produktion, ..) werden dann nur noch diese Images deployt.

In diesem Zusammenhang bin ich auf einen interessanten Blog Eintrag von Matt Jayner gestossen. In seinem Beitrag warnt er vor dem blinden Einsatz dieser neuen Technik. Er zeigt Wege auf, wie man auf deren Einsatz verzichten kann. Weiterhin gibt es Tipps zum korrekten Umgang mit den neuen Möglichkeiten.