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Sebastian Hempel

Software Crafter, Clean-Code-Developer, JEE Professional, Puppet-Master, OpenSource Fanboy, Alfisti

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Auf dem letzten Treffen der JUG Metropolregion Nürnberg habe ich einen kurzen Vortrag über das Projektmanagement-System Redmine gehalten. Ziel des Vortrags war es, den anwesenden Entwicklern und Projektleitern einen kurzen Überblick über die Möglichkeiten von Redmine zu geben.

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Ziel des Vortrags

Im Mittelpunkt standen dabei zum einen die einfache Erfassung, Verteilung und Abarbeitung von Aufgaben. Zum andere habe ich die Einbindung von Redmine in die Entwicklungsumgebung eclipse mittels des Redmine Mylyn-Connectors vorgestellt.

Völlig unbekannt war das System bei den anwesenden Zuhörern nicht. Teilweise wird mit Redmine bereits praktisch und produktiv gearbeitet. Interessant fand ich die im Vortrag aufkommende Diskussion über die Akzeptanz eines derartigen Systems bei den Entwicklern eines Teams.

Mögliche Probleme beim Einsatz

Als Problem wurde dabei die “doppelte” Erfassung der Kommentare während der Abarbeitung einer Aufgabe genannt. Zum einen soll der Entwickler einen kurzen Kommentar beim Check-In seiner Änderungen angeben. Zum anderen sind aber auch - evtl. weiterführende Informationen - bei der Abarbeitung der Aufgabe vorzunehmen. Viele Zuhörer sehen hier ein Problem in der Praxis, dass evtl. dazu führt, dass in der Redmine Aufgabe nur ein Verweis auf den Kommentar des Check-Ins eingegeben wird.

Als weiteres Akzeptanzproblem sehen einige Teilnehmer die Möglichkeit der “Überwachung” des einzelnen Entwicklers durch das Team bzw. den Projektleiter. Durch den offenen Ansatz von Redmine kann hier jedes Team-Mitglied so gut wie alle Informationen über die Arbeiten eines anderen Mitglieds abrufen. In größeren Unternehmen ist hier evtl. auch die Meinung des Betriebsrates vor dem Einsatz des Systems einzuholen.

Die grundlegende Funktionalität und Nutzbarkeit von Redmine wurde nicht in Frage gestellt.